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  11.09.2018 Schreiben Sie Ihre Meinung zu diesem Bericht!

Ein Tintefresser erinnert sich: Von Lehrern, Schule, Kameraden

Vorbei an der Bäckerei Rühl, der Metzgerei Weiss und dem Friseurladen von Paul Boch – auch 70 Jahre später erinnert sich FNP-Leser Klaus Gülden noch genau an seinen Heddernheimer Schulweg. Ebenso wie an die verrückte Tatsache, dass er und seine Kameraden zunächst nicht versetzt wurden – trotz guter Noten.

Im Herbst 2018 ist es 71 Jahre her, dass wir Jungen und Mädchen vom Jahrgang 1941 in die Heddernheimer Volksschule, heute Robert-Schumann-Schule, eingeschult wurden. Der erste Schultag war der 14. Oktober 1947: Der Zweite Weltkrieg war schon fast zweieinhalb Jahre beendet, viele Jungen und Mädchen hatten keinen Vater mehr. Denn er war gefallen, vermisst oder noch in Kriegsgefangenschaft.

Aufgeteilt wurden wir auf einen Jungen- und eine Mädchenklasse Doch schnell war klar: Es sind zu viele Schüler. Also wurde eine dritte Klasse geschaffen, eine gemischte. Trotzdem waren die Klassen mit 55 Schülern immer noch recht groß. Unser Lehrer war Herr Ruppel. Er war zwar schon pensioniert, aber wegen fehlender Lehrkräfte zurück geholt worden. In der Mädchenklasse war die Lehrerin Fräulein Fladung, in der gemischten Klasse Frau Herrigel. Alle katholischen Kinder unserer drei Klassen hatten bei Fräulein Fladung gemeinsam auch Religionsunterricht.



Jahre später: Hobby-Historiker Klaus Gülden in seinem Revier. Foto: Stadtredaktion Frankfurt

Das erste Schulhalbjahr 1947/ 48 ging für uns rasch vorüber. Wegen der großen Winterkälte – Temperaturen von minus zehn Grad und mehr waren normal – und der fehlenden Brennstoffe hatten wir nämlich längere Winterferien als normal. Im Oktober 1948, nach dem Ende des ersten Schuljahres, gab es eine große Überraschung für uns alle: Wir wurden nicht in die zweite Klasse versetzt! Aber warum? Durch einen Erlass des Kultusministers von Hessen vom 18. August 1948 war das Schuljahr um ein halbes Jahr verlängert worden. Denn in Zukunft sollte in der amerikanischen Zone das neue Schuljahr immer nach Ostern beginnen.

So wurden wir erst im Frühjahr 1949 in die zweite Klasse versetzt. Erst jetzt waren wir endlich, wie man in Frankfurt sagte, „Zweite Klässer-Tintefresser“ und nicht mehr „Ersteberzel-Suppegewerzel“ mehr. Zeitgleich wurden die Geburtsjahrgänge 1942 und 1943 eingeschult – gemeinsam.

Wie einige Schulkinder noch heute, konnte auch ich Ende der 1940er Jahre zu Fuß zu unserer Heddernheimer Volksschule gelangen. Doch damals gab es wenig Straßenverkehr: Die Zahl der Autos und Motorräder war überschaubar. Sehr verbreitet war hingegen das Fahrrad. Auf den Durchgangsstraßen wie Alt-Heddernheim und Heddernheimer Landstraße verkehrten zudem in beide Fahrtrichtungen amerikanische Militärfahrzeuge und Personenwagen.

Denn in der besetzten Römerstadtsiedlung von Ernst May wohnten amerikanische Familien, die unterwegs zur „PX“ an der Ecke Eschersheimer Landstraße/ Adickesallee waren. Das war ihr Kaufhaus, in dem man alles, von Kleidung über Elektronik bis hin zu Lebensmitteln, in Hülle und Fülle bekam.

Der Schulweg von meinem Elternhaus, Alt-Heddernheim 41, war recht übersichtlich. Zuerst ging es durch die „Schulgass“, keiner sagte Diezerstraße. Bei der Familie Lehmann und der Bäckerei Rühl vorbei in die Oranienstraße mit der Pfarrkirche St. Peter und Paul, wo gegenüber Paul Klein seinen Lebensmittelladen hatte. Weiter links ging es in die Gerningstraße mit dem Friseurgeschäft von Käthe Hartmann an der Ecke und der Metzgerei Weiss nebenan. Dann über die „Kerschgass“ mit dem Frieseurladen von Paul Boch und weiter oben links in die Serverusstraße zum hinteren Schulhof – „de Buwe ihren Schulhof“, wie wir ihn nannten. Dort war der Eingang zum Schulgebäude, neben einem ehemaligen Luftschutzkeller, der vorher als Rettungsstelle bei Fliegeralarm eingerichtet worden war.

Wenn der Schulunterricht morgens um acht Uhr begann, begegnete ich oft unserem katholischen Pfarrer Bleutge am der Ende der „Schulgass“. Er kam gerade mit Birett und Sutane aus der Frühmesse und begrüßte mich stets freundlich. Er kannte mich seit meinem ersten Lebensjahr und war seit 1919 im katholischen Pfarrhaus der Nachbar meiner Familie.

1952 änderte sich mein Schulweg: Nach bestandener Aufnahmeprüfung an der Ziehenschule in Eschersheim, war er künftig dreimal so lang.

So war ich dann nach Ostern 1952 Sextaner und besuchte die Ziehenschule bis zum Abitur im März 1961. Von meinen Heddernheimer Schulkameraden war ich zwar getrennt, aber bis heute bin ich mit ihnen freundschaftlich verbunden – wie ehedem in den 1940er Jahren.

Artikel Frankfurter Neue Presse, vom 08.09.2018. Von KLAUS GÜLDEN


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